08. September 2010 14:59
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... den Platz an der Sonne!!!
unser Patron "heilger Bonifatius"

Hl. Bonifatius

 

BONIFATIUS, Wynfnith, als »der Apostel der Deutschen« gleichzeitig der Bahnbrecher der römischen Herrschaft in Deutschland, * 671/72 zu Crediton  in Wessex als Sohn eines reichen Gutsbesitzers, † 5.6. 754 am Fluß Borne in der Nähe des heutigen Dokkum am Dollart, beigesetzt in Fulda. - Zum Dank für erfahrene Genesung brachte sein Vater ihn mit sieben Jahren in das Kloster Adescancastre. Bald darauf kam er in das Benediktinerkloster Nhutscelle, nördlich von Southampton, wo er in dem frommen, gebildeten Geist des angelsächsischen Mönchtums heranwuchs. B. wurde Lehren und zum Priester geweiht, gab aber die ihm bevorstehende glänzende Laufbahn auf und zog 716 mit einigen Genossen als Missionar nach Friesland, wo ihr Wirken wegen der Christenfeindlichkeit des Friesenherrschers Radbod erfolglos war. Da die Friesen mit Karl Martell in Krieg lagen, kehrte er in sein Kloster zurück, lehnte aber die Wahl zum Abt ab, weil er sich zum Missionar berufen wußte. Im Spätherbst 718 reiste B. nach Rom, um sich vor einer weiteren missionarischen Wirksamkeit in Deutschland der Unterstützung durch den Papst zu versichern. Am 15.5. 719 erhielt er von Gregor II. seine Bestallungsurkunde als Prediger unter den Heiden und zugleich den Auftrag, in dem bereits als christlich geltenden Land Thüringen die bestehende Kirche zu reformieren, zu organisieren und Rom unterzuordnen. Als B. erfuhr, daß Radbod gestorben sei, zog er den Rhein hinab zu Willibrord und arbeitete an seiner Seite drei Jahre in Friesland, lehnte aber ab, für immer dort zu bleiben und Willibrords Nachfolger zu werden, weil er sich durch den Auftrag des Papstes gebunden fühlte. B. wandte sich 722 nach dem Lahngau und gründete als Stützpunkt für seine weitere Missionsarbeit das Kloster Amöneburg an der Ohm. Er wirkte erfolgreich und drang nach Niederhessen bis an die sächsische Grenze vor. In Rom empfing B. am 30.11. 722 durch Gregor II. die Weihe zum Missionsbischof gegen die eidliche Verpflichtung, mit den Bischöfen, die sich nicht an die kanonischen Vorschriften hielten, keine Gemeinschaft zu haben, sondern ihnen vielmehr ihre Tätigkeit zu wehren oder sie dem Papst anzuzeigen. Im Frühjahr 723 kehrte er von Rom zurück und suchte zunächst Karl Martell auf, der ihn als Bischof anerkannte und ihm einen Schutzbrief ausstellte. B. nahm die Arbeit in Hessen wieder auf und eroberte das Land durch eine kühne Tat, durch die Fällung der mächtigen, dem Donar geweihten Eiche bei Geismar. Im Spätsommer 724 zog er nach Thüringen und entfaltete auch hier eine erfolgreiche Wirksamkeit: baute Kirchen, gründete in Ohrdruf ein Kloster und regelte trotz des iroschottischen Widerspruchs die kirchlichen Verhältnisse in Thüringen nach römischen Vorschriften. B. wurde 732 von Gregor III. zwecks selbständiger organisatorischer Tätigkeit zum Missionserzbischof ernannt, setzte aber zunächst seine Missionsarbeit in der alten Weise fort. 738 zog B. zum drittenmal nach Rom und begann nach seiner Rückkehr mit der Errichtung von Bistümern. Er gründete 739 in der bayrischen Kirche die Bistümer Salzburg, Regensburg, Freising und Passau, denen 745 das Bistum Eichstätt an der Altmühl folgte. 741 errichtete er das Bistum Würzburg, das Mainfranken und das südwestliche Thüringen umfaßte, und das Bistum Buraburg für Hessen, das aber bald nach dem Tod des Bischofs Witta (vor 763/65) mit Mainz vereinigt wurde. Im Herbst 741 bestimmte er Erfurt zum nordthüringischen Bischofssitz, den man aber zugunsten des Sprengels Eichstätt aufgab. Nach dem Tod Karl Martells (741) ging B. mit großer Tatkraft an die Reform der fränkischen Kirche, die durch die Willkür der Hausmeier und die Verweltlichung der Geistlichkeit in argen Verfall geraten war. Er hielt im Osten, in Austrasien, dem Machtbereich Karlmanns, und im Westen, in Neustrien, dem Machtbereich Pippins, Synoden ab, stieß aber in seinem Bemühen um Romanisierung der Kirche auf stanken Widerstand. B. setzte es 745 auf der gemeinsamen Synode durch, daß die beiden Führer der Widerstandsbewegung, die Bischöfe Aldebert und Clemens, und ein anderer seiner Gegner, der Bischof Gewilib von Mainz, der an einem Sachsen Blutrache geübt hatte, abgesetzt und der Klosterhaft übergeben wurden. B. erreichte nicht die von ihm erstrebte offizielle Anerkennung der Oberhoheit Roms über die fränkische Kirche, weil die Fürsten sie nicht vollzogen und nur ein Teil der Bischöfe auf seiner Seite stand, während bei dem national-fränkisch gesinnten Teil sich ein starker Widerstand dagegen erhob, woran es auch lag, daß er sich mit Mainz als Bischofssitz begnügen mußte, obwohl auf der Generalsynode von 745 auf seinen Wunsch Köln als fester Metropolitansitz für ihn bestimmt worden war. B. zog sich in sein Bistum Mainz zurück und wandte seine besondere Liebe dem Kloster Fulda zu. An den großen kirchlich-politischen Ereignissen war er nicht mehr beteiligt. B. legte 752 das Bischofsamt nieder und zog im Sommer 753 nach Friesland. Er ordnete an der Ostküste des Zuidersees auf fränkischem Gebiet die kirchlichen Verhältnisse und verlebte den Winter in Utrecht. Im Frühjahr drang B. immer tiefer in das Heidenland vor. Das Evangelium fand aufnahmewillige Herzen. Am Mittwoch vor Pfingsten sollte die Firmung der Neubekehrten stattfinden. In der Morgenfrühe dieses Tages wurde B. von einer heidnischen Schar überfallen. Er verbot seinen Gefährten jede Gegenwehr und wurde mit ihnen erschlagen.

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29.08.2010 17:02
Auch von mir eine Herzlichen Glückwunsch an euch beide

28.08.2010 08:05
Hallo Schmiddy, hallo Belle, wir wünschen Euch alles Gute zum Geburtstag! Sarah Marie, Pamela und Christof

13.08.2010 16:48
Danke

11.08.2010 09:32
Alles GUTE zum Geburtstag!!!!

10.08.2010 15:56
Alles gute Holger!!!

10.08.2010 14:56
Holger, alles Gute zum Geburtstag!!!

10.08.2010 09:28
Alles Gute zum Geburtstag

14.07.2010 14:22
Ein Traum Gordon! Was für ein schönes Profilbild! Da fällt mir glatt wieder was ein: We are Gordon, we are Gordon!!!!

06.07.2010 06:13
Alles Gute zum Geburtstag, nachträglich

05.07.2010 21:31
danke

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